Wichtigste Erkenntnisse
- Akademische Partnerschaften verkürzen die Iterationszeit und erhöhen die Modelltreue, so dass Sie schwierige Simulationshürden überwinden können, ohne dass der Projektzeitplan ins Stocken gerät.
- Durch Forschungskooperationen werden neue Algorithmen schneller in Toolchains integriert, was die Entwicklung von Reglern, Studien zur Leistungselektronik und die Netzvalidierung verbessert.
- Eine strukturierte Brücke zwischen Theorie und Praxis verwandelt vielversprechende Methoden in wiederholbare Tests, Modelle und verifizierte Komponenten.
- Sowohl die Wissenschaft als auch die Industrie profitieren von gemeinsamen Testumgebungen und dem Austausch von Codes, die Ideen in dauerhafte Fähigkeiten für Ingenieurteams umsetzen.
- Ein Anbieter, der gemeinsam mit Forschern entwickelt, bietet Ihnen praktische Funktionen, bessere Unterstützung für offene Arbeitsabläufe und schnellere Ergebnisse.
Wenn Ingenieure und akademische Forscher zusammenarbeiten, entwickeln sich Echtzeit-Simulationswerkzeuge schneller und effektiver und verschieben die Grenzen der Technik mit noch nie dagewesener Geschwindigkeit. Isolierte Forschungs- und Entwicklungsteams stoßen oft auf Hindernisse, wenn sie versuchen, komplexe Probleme allein zu lösen, vor allem in Bereichen, in denen viel auf dem Spiel steht, wie bei elektrischen Energiesystemen. Bei Kooperationsprojekten hingegen fließen frisches Fachwissen und innovative Ideen direkt in die Entwicklung ein, was zu schnelleren Durchbrüchen und Lösungen führt, die in der Praxis tatsächlich funktionieren. Tatsächlich bestätigen Studien, dass Unternehmen, die mit Universitäten zusammenarbeiten, wesentlich bessere Innovationsergebnisse erzielen. Der Grund dafür ist einfach: Durch die Kombination von Spitzenforschung und praktischem technischem Know-how entsteht eine starke Rückkopplungsschleife, die den Fortschritt für alle Beteiligten beschleunigt.
Akademische Partnerschaften beschleunigen Fortschritte bei der Echtzeitsimulation

Innovative Echtzeit-Simulationstechnologien profitieren in hohem Maße von der Zusammenarbeit. Die Zusammenarbeit mit Hochschulen hilft den Unternehmen, Wissenslücken und technische Hürden zu überwinden, die die Entwicklung sonst zum Stillstand bringen würden. Zu den wichtigsten Möglichkeiten, wie akademische Partnerschaften die Fortschritte bei der Simulation beschleunigen, gehören:
- Schneller von der Entdeckung zum Einsatz: Durch die sektorübergreifende Forschungszusammenarbeit werden bahnbrechende Entwicklungen und ihre Anwendung auf reale technische Probleme unmittelbar beschleunigt. Vielversprechende Konzepte verharren nicht in Fachzeitschriften, sondern werden schnell aus den Universitätslabors in Simulationsprototypen umgesetzt, wodurch die Zeit von der Theorie bis zum funktionierenden Werkzeug verkürzt wird.
- Höhere Innovationserträge: Gemeinsame Projekte bringen spürbare Leistungssteigerungen. Untersuchungen zeigen, dass Unternehmen, die mit Universitäten zusammenarbeiten, eine höhere Innovationsproduktivität und sogar einen höheren Umsatz mit neuen Produkten verzeichnen. In der Simulation bedeutet dies, dass ausgefeiltere Funktionen und Möglichkeiten die Nutzer früher erreichen und den Unternehmen einen Vorteil auf ihrem Markt verschaffen.
- Zugang zu fortschrittlichen Einrichtungen: Viele Universitäten verfügen über spezialisierte Labors und Geräte, deren Entwicklung für ein einzelnes Unternehmen unerschwinglich wäre. So kann beispielsweise der Echtzeit-Netzsimulator eines nationalen Labors etwa 10.000 elektrische Netzknoten für groß angelegte Tests modellieren. Dies ist ein Leistungsniveau, das ein einzelnes Unternehmen allein wahrscheinlich nicht erreichen könnte.
- Modernste Algorithmen, schneller: Akademische Experten entwickeln ständig neue Algorithmen und Modellierungstechniken. Durch Partnerschaften können diese Ideen Jahre früher als sonst in kommerzielle Simulationsplattformen integriert werden. In einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen einem US-amerikanischen Nationallabor und einer Universität wurde beispielsweise Fachwissen gebündelt, um eine Quantensimulation zu entwickeln, die 24.000 Elektronen in Echtzeit modellieren kann - eine Leistung, die die Grenzen der Simulation erweitert und ein Beispiel dafür ist, wie gemeinsames Wissen Innovationen vorantreibt.
- Förderung von neuen Talenten und Ideen: Unternehmen gehen oft Partnerschaften ein, um die nächste Generation von Ingenieurtalenten zu gewinnen. Akademische Beziehungen verschaffen den Teams der Industrie Zugang zu Spitzenstudenten und Doktoranden und schaffen so eine Pipeline qualifizierter neuer Mitarbeiter. Diese jungen Forscher bringen frische Perspektiven und aktuelles theoretisches Wissen mit, das die Simulationsforschung und -entwicklung mit kreativen Lösungen beleben kann.
- Frische Perspektiven und interdisziplinäre Einblicke: Universitätsforscher gehen an Probleme mit einer aufgeschlossenen, neugierigen Einstellung heran, die Industrieteams dazu inspirieren kann, über den Tellerrand hinauszuschauen. Der Kontakt zu führenden akademischen Denkern und interdisziplinärem Fachwissen führt häufig zu neuen Ansätzen für schwierige Simulationsaufgaben. Diese Gedankenvielfalt hilft dabei, F&E-Blockaden zu durchbrechen, mit denen ein homogenes Team möglicherweise nicht zurechtkommt, und vervielfacht die kreative Problemlösungskraft, die hinter den Fortschritten der Simulation steht.
Zusammengenommen erklären diese Faktoren, warum die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft für Simulationsunternehmen nicht nur ein "Nice-to-have" ist, sondern oft der Schlüssel zur Beschleunigung von Entwicklungszyklen und zur sicheren Bewältigung komplexer Systemmodelle, die zuvor unerreichbar waren.
Forschungsinnovationen prägen Simulationswerkzeuge der nächsten Generation
Die akademische Forschung bleibt nicht auf die Theorie beschränkt, sondern gestaltet aktiv die nächste Generation von Echtzeit-Simulationsplattformen. Viele der leistungsfähigsten Funktionen der heutigen Simulatoren haben ihren Ursprung in Universitätsprojekten oder gemeinsamen Forschungsinitiativen.
Vom Campuslabor zum Standardwerkzeug für die Industrie
Einer der ersten digitalen Echtzeit-Simulatoren entstand direkt aus einer Forschungskooperation zwischen Universität und Industrie. Diese frühe Partnerschaft war wegweisend: Fortgeschrittene Methoden, die sich in einem akademischen Labor bewährt haben, können zu Kernfunktionen kommerzieller Simulatoren werden. Von neuartigen Hochfrequenzlösern für die Leistungselektronik bis hin zu fortschrittlichen Algorithmen für die Stabilitätskontrolle - Universitäten dienen oft als Inkubatoren für bahnbrechende Entwicklungen. Durch die Zusammenarbeit können Anbieter diese Fortschritte frühzeitig in ihre Produkte einfließen lassen. So sind z. B. Phasor-Domain-Simulationstechniken, die von Akademikern für Netzstudien verfeinert wurden, heute wesentliche Funktionen in führenden Echtzeitsimulatoren, mit denen Ingenieure große Netze mit hoher Genauigkeit modellieren können. Kurz gesagt: Was als Doktorarbeit oder Laborexperiment beginnt, kann schnell zu einem Simulationswerkzeug nach Industriestandard werden, wenn es einen klaren Weg für den Wissenstransfer gibt.
Integration von neuen Technologien durch Zusammenarbeit
Akademische Partnerschaften helfen Simulationsunternehmen auch dabei, in neue Technologien einzusteigen. Universitäten und nationale Laboratorien erforschen Grenzbereiche wie KI-gesteuerte Netzsteuerung und Quantencomputer - Bereiche, die traditionelle Ingenieurbüros allein nicht in Angriff nehmen könnten. Gemeinsame Projekte bilden eine Brücke zur Integration dieser Innovationen. In der Tat haben akademische und staatliche Teams bereits Quantencomputing-in-the-Loop mit Stromnetzsimulatoren demonstriert, indem sie Prototypen von Quantenhardware direkt mit Echtzeitsimulationen verbunden haben. Durch diese Pilotprogramme erhalten kommerzielle Entwickler frühzeitig Zugang zu neuen Techniken und können ihre Plattformen so gestalten, dass sie diese unterstützen. Wenn sich eine Technologie wie die Quantenoptimierung oder das maschinelle Lernen in der Forschung bewährt, sind die Simulationsanbieter in der Lage, sie ohne Verzögerung in ihre Angebote der nächsten Generation zu integrieren.
Offene Zusammenarbeit beschleunigt Plattformentwicklung
"Der offene Austausch von Forschungsergebnissen verstärkt die Auswirkungen auf die Entwicklung von Simulationswerkzeugen".
Viele akademische Gruppen veröffentlichen Modelle und Codes, die Unternehmen übernehmen und darauf aufbauen können, anstatt bei Null anzufangen. Ein Paradebeispiel ist der an der North Carolina State University entwickelte quelloffene Real-Space-Multigrid-Simulationscode (RMG), der in Zusammenarbeit mit dem Oak Ridge National Lab verwendet wurde, um einen Meilenstein in der Exascale-Echtzeitsimulation zu erreichen. Da der Code offen zugänglich war, konnten die Industrieforscher ihn in Rekordzeit auf dem ersten Exascale-Supercomputer integrieren und skalieren. Diese Art von Offenheit in der Zusammenarbeit bedeutet, dass sich Simulationsplattformen schneller weiterentwickeln, da die von einem Team (akademisch oder industriell) vorgenommenen Verbesserungen zu einer Grundlage werden, die andere Teams weiter verfeinern können. Im Grunde schafft die akademische Zusammenarbeit einen positiven Kreislauf: Neue Forschung führt zu besseren Werkzeugen, und bessere Werkzeuge führen zu weiteren Durchbrüchen in der Forschung.
Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis für schnellere Durchbrüche in der Energieversorgung

Eine enge Zusammenarbeit zwischen Universitäten und der Industrie ist besonders in komplexen Bereichen wie den elektrischen Energiesystemen von großem Wert. Hier führt die Verknüpfung von theoretischer Forschung und praktischen Tests zu schnelleren Durchbrüchen, die die Netztechnologien unmittelbar verbessern. Der Energiesektor steht vor neuen Herausforderungen, von der Integration groß angelegter erneuerbarer Energien bis hin zum Schutz vor Cyber-Bedrohungen, die sowohl fortschrittliche Theorie als auch praktische Validierung erfordern. Akademische Partnerschaften sind das ideale Bindeglied zwischen diesen beiden Anforderungen.
Auf der theoretischen Seite schlagen Universitätsforscher ständig neue Lösungen vor (z. B. verbesserte Netzstabilisierungssteuerungen oder prädiktive Algorithmen für das Energiespeichermanagement). Aber ohne praktische Tests kann selbst die beste Theorie ins Stocken geraten. Hier macht die Zusammenarbeit mit der Industrie den Unterschied. Gemeinsam führen Unternehmen und Forschungsteams Experimente und Hardware-in-the-Loop (HIL)-Simulationen in Echtzeit durch, um diese Ideen unter realistischen Bedingungen zu testen.
Versorgungsunternehmen und Hersteller suchen sich oft Partner aus dem universitären Bereich, die sie bei der Validierung von Werkzeugen und Algorithmen für die Modernisierung des Netzes unterstützen, da sie wissen, dass die Echtzeitsimulation ein idealer Sandkasten für die sichere Erprobung neuer Konzepte ist. In Zusammenarbeit können sie theoretische Modelle auf der Grundlage der Ergebnisse des simulierten "Netzes" schnell optimieren und verfeinern und so den Weg zu einsatzfähigen Lösungen beschleunigen.
Diese Brücke zwischen akademischer Theorie und praktischer Anwendung hat zu greifbaren Innovationen in der Energieversorgung geführt. So wurden beispielsweise durch gemeinsame F&E-Investitionen universitäre Simulationslabors eingerichtet, in denen Betriebsumgebungen nachgebildet werden, so dass neue Technologien vor dem Einsatz in der Praxis getestet werden können. Das Netzforschungszentrum der Clemson University, das in Zusammenarbeit mit der Industrie errichtet wurde, ist ein solches Labor, in dem Automobil- und Energiesysteme unter realistischen Bedingungen getestet werden können. Durch diese gemeinsamen Prüfstände kann ein experimenteller Algorithmus zur Steuerung eines Mikronetzes oder ein neues Schutzrelaiskonzept innerhalb von Monaten statt Jahren iterativ verbessert werden.
Die schnellere Rückkopplungsschleife bedeutet, dass Durchbrüche - wie die Stabilisierung eines Netzes mit hohem Anteil an erneuerbaren Energien oder die Verhinderung von Kaskaden von Stromausfällen - viel schneller möglich sind, als wenn Wissenschaftler oder Unternehmen isoliert arbeiten würden. Im Wesentlichen liefert die Wissenschaft die fortschrittlichen Ideen, die Industrie sorgt dafür, dass diese Ideen pragmatisch geprüft werden, und die Echtzeitsimulation ist die gemeinsame Basis, auf der Theorie und Praxis aufeinandertreffen, um die Energietechnik voranzutreiben.
Zusammenarbeit vervielfacht die Wirkung für Wissenschaft und Industrie

Wenn Hochschulen und Unternehmen bei der Entwicklung von Echtzeitsimulationen zusammenarbeiten, haben beide Seiten einen mehrfachen Nutzen, der allein nicht zu erreichen wäre. Für die Industriepartner sind die Vorteile oft in besseren Produkten und Leistungen messbar. Indem sie externes Fachwissen und rigorose Forschung in den Entwicklungsprozess einbringen, können Unternehmen komplexe technische Probleme schneller und kostengünstiger lösen. Sie wenden sich häufig an Universitäten, um neue Ideen und Innovationen zu erhalten, die zu besseren Angeboten und höheren Einnahmen führen. Für Simulationsanbieter kann dies bedeuten, dass sie dank des akademischen Know-hows einen High-Fidelity-Grid-Simulator oder eine HIL-Testumgebung für die Automobilindustrie vor der Konkurrenz auf den Markt bringen können. Die Zusammenarbeit zahlt sich oft durch harte Kennzahlen wie verbesserte Zuverlässigkeit, kürzere Entwicklungszyklen und größeres Vertrauen bei der Bewältigung innovativer Projekte aus.
"Wenn Ingenieure und akademische Forscher zusammenarbeiten, entwickeln sich Echtzeit-Simulationswerkzeuge schneller und effektiver und verschieben die Grenzen der Technik mit einer noch nie dagewesenen Geschwindigkeit.
Aber auch die Wissenschaft profitiert davon. Durch Kooperationsprojekte erhalten Forscher praktische Testfälle und Daten, wodurch ihre Arbeit relevant und wirkungsvoll bleibt. Die Veröffentlichung neuer Erkenntnisse ist wichtig, aber noch wichtiger ist es, zu zeigen, dass diese Erkenntnisse praktische Probleme lösen können - und Partnerschaften mit der Industrie bieten diese Möglichkeit. Professoren und Studenten, die an gemeinsamen Simulationsinitiativen beteiligt sind, veröffentlichen oft mehr Forschungsergebnisse als ihre Kommilitonen, weil sie durch die Arbeit an angewandten Problemen einen großen Erkenntnisgewinn erzielen. Gleichzeitig können die Universitäten auf diese Partnerschaften als Beweis für greifbare Auswirkungen verweisen, was heute von Geldgebern und der Gesellschaft oft erwartet wird. Von der Sicherung von Stipendien bis hin zur Gewinnung von Spitzenstudenten - ein aktives Engagement in der Industrie stärkt den Ruf und die Ressourcen einer akademischen Einrichtung. Kurz gesagt, die Zusammenarbeit schafft einen Kreislauf, von dem beide Seiten profitieren: Die Unternehmen beschleunigen die Innovation und steigern ihren Gewinn, während die Universitäten ihr Wissen erweitern und die praktische Bedeutung ihrer Forschung verstärken. Es ist keine Überraschung, dass die häufige Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Industrie zu einem Markenzeichen der heutigen wissensbasierten Wirtschaft geworden ist.
Durch die Zusammenarbeit mit Universitäten haben Ingenieure der Energieversorgung Zugang zu Spitzenforschung, die Simulationsmodelle erheblich verbessern kann. Universitäten entwickeln neue Algorithmen, Reglerdesigns und Systemmodelle oft lange vor der Industrie. Durch diese Zusammenarbeit können Unternehmen diese Fortschritte viel früher testen und umsetzen, als sie es alleine könnten. Die Universität stellt fundierte theoretische Kenntnisse und spezialisierte Einrichtungen zur Verfügung, während das Unternehmen praktische Anforderungen und Felddaten liefert. Gemeinsam beschleunigt dies die Innovation - neue Simulationsmöglichkeiten für die Netzstabilität, die Integration erneuerbarer Energien oder Schutzsysteme werden in einem Bruchteil der Zeit entwickelt, da akademische Erkenntnisse und industrielle Erfahrungen von Anfang an kombiniert werden.
Akademische Forscher haben Einfluss auf kommerzielle Tools, indem sie neue Lösungen und strenge Validierungsmethoden beisteuern, die die Produkteigenschaften beeinflussen. Wenn zum Beispiel eine Forschungsgruppe einen effizienteren Echtzeit-Solver oder ein originalgetreues Komponentenmodell entwickelt, werden die Simulationsunternehmen aufmerksam. Durch formelle Zusammenarbeit oder sogar informellen Wissensaustausch (z. B. in Konferenzworkshops) finden diese Ideen oft Eingang in kommerzielle Software-Updates oder neue Hardware-in-the-Loop-Funktionen. Forscher helfen auch beim Testen und Benchmarking von Werkzeugen anhand komplexer Szenarien und drängen die Anbieter, die Genauigkeit und Leistung zu verbessern. Kurz gesagt, Akademiker fungieren als Wegbereiter - ihre experimentellen Techniken und Erkenntnisse geben die Richtung für das vor, was kommerzielle Simulationsplattformen als Nächstes anstreben.
Unternehmen profitieren von akademischen Partnerschaften in mehrfacher Hinsicht. Erstens können sie auf einen breiten Fundus an Fachwissen zurückgreifen, ohne alles selbst einstellen zu müssen - Professoren und Doktoranden bringen Fachwissen in Bereichen wie Leistungselektronik, Steuerungstheorie oder maschinelles Lernen mit, das die Projekte des Unternehmens verbessern kann. Zweitens gewähren Partnerschaften oft Zugang zu fortschrittlichen Laborgeräten und Prototypen, was Kosten und Entwicklungszeit sparen kann. Drittens können Unternehmen durch die Zusammenarbeit mit akademischen Teams ihre Produkte gründlicher validieren; eine von führenden Forschern geprüfte Idee gewinnt an Glaubwürdigkeit. Und schließlich können diese Kooperationen die Entwicklungszyklen verkürzen. Anstatt das Rad neu zu erfinden, nutzen Unternehmen bewährte Forschungsergebnisse, um Probleme schneller zu lösen und innovative Lösungen schneller auf den Markt zu bringen.
Für akademische Teams bietet die Zusammenarbeit mit der Industrie einen praktischen Kontext, der ihre Forschung und Lehre bereichert. Die Forscher erhalten Zugang zu Daten aus der Industrie, zu realen technischen Problemen und oft auch zu finanziellen Mitteln, die den Fokus ihrer Arbeit schärfen können. Dies bedeutet, dass ihre theoretischen Ideen an realen Systemen oder High-Fidelity-Simulationen getestet werden können, wodurch ihre Ergebnisse robuster und anwendbarer werden. Die an diesen Projekten beteiligten Studenten profitieren ebenfalls in hohem Maße - sie sammeln praktische Erfahrungen mit industrietauglichen Werkzeugen und Herausforderungen und werden so besser auf eine Karriere als Ingenieur vorbereitet. Darüber hinaus führen erfolgreiche gemeinsame Projekte oft zu Veröffentlichungen, Patenten oder neuen Forschungsmöglichkeiten für die Wissenschaftler, während die Studenten möglicherweise Stellenangebote von den Partnerunternehmen erhalten. Die Zusammenarbeit mit der Industrie gewährleistet die Relevanz der akademischen Arbeit und eröffnet den Absolventen konkrete Karrierewege.
Die Zusammenarbeit kann viele Formen annehmen. Oft beginnt sie mit einem gesponserten Forschungsprojekt oder einem Stipendium, bei dem ein Unternehmen ein Universitätslabor finanziert, um eine bestimmte Simulationsaufgabe zu untersuchen (z. B. die Verbesserung von Batteriemodellen oder die Entwicklung eines Microgrid-Testbeds). Dozenten und Studenten arbeiten an dem Problem, und die Ingenieure des Unternehmens bleiben in regelmäßigem Kontakt, um Daten und Hinweise zu liefern. In anderen Fällen werden Partnerschaften im Rahmen von Konsortien oder Innovationszentren geschlossen, in denen mehrere Mitglieder aus der Industrie und der Wissenschaft eine Simulationsplattform und Forschungsergebnisse gemeinsam nutzen. Es gibt auch Praktika und Gastforscherprogramme - ein Unternehmen kann einen Ingenieur in ein Universitätslabor einbetten oder einen Professor während eines Sabbaticals aufnehmen, um Fachwissen auszutauschen. Regelmäßige technische Treffen, Workshops und gemeinsame Schulungen sind ebenfalls üblich. All diese Formen schaffen einen strukturierten Weg, auf dem akademische Erkenntnisse in die Entwicklung der Industrie einfließen und praktische Zwänge in die akademische Forschung einfließen, um sicherzustellen, dass Echtzeit-Simulationswerkzeuge im Gleichschritt mit den tatsächlichen Bedürfnissen der Industrie weiterentwickelt werden.
